Ein Stück Holz, am Strand gefunden, angeschwemmt, von irgendwoher, konkret in meinem Leben gestrandet.
Schwarz, gemasert, brüchig, leicht, ausgelaugt weiche Kurven, Duft.
Im Wandel des Sonneneinfalls sehe ich jedes Mal neue Gesichtsausdrücke, wie von einem verwitterten romanischen Christusgesicht. Manchmal seh ich auch wieder nichts. Dann schaut im nächsten Moment, mich etwas so gütig und vertrauenerweckend an, dass ich erschüttert stehenbleibe; aber schon ist es ein horchender, leidender, fragender, verstörter Blick. Er wandelt sich zu einem Mütterlichen, hingehauchten, dann freundschaftlich leisem Ausdruck, und so geht es weiter. Ich habe um die 100 Skizzen gemacht. Dieses Objekt spiegelt mir etwas, ich lausche dem Echo und halte Zwiesprache jenseits von Worten.











