Atelier Fürstenberg

Ausstellungen


Ausstellungen

Manchmal werde ich gebeten auszustellen.  So bin ich schon
an die interessantesten Orte gekommen und spannenden Menschen begegnet.
Demnächst finden Sie hier meine komplette Ausstellungsliste.
Diese Seite ist noch in Bearbeitung.

...auf den Weg gestellt

Eine mobile Ausstellung, die in einen Koffer passt. Sie bringt uns einen Mann näher, der sein Leben immer mehr in der Hingabe gelebt hat und in großer Not vielen eine Lichtgestalt und Hilfe war.

Abt Adalbert von Neipperg

Diese Objekte sind wie Chiffren drücken Eigenschaften aus, die sich in seinem Leben entfaltet haben.

Die Flagge mit seinem Portrait,
als er in Heidelberg Abt der Benediktinerabtei Neuburg war.

Das Mönchsgewand, welches er bis zu seinem Märtyrertod getragen hat und das ihm viel bedeutete. Sein Mönchsein war seine spirituelle Lebensart, auch ohne Kloster, in der Gefangenschaft.

Abt Adalberts Leitsatz:
multorum moribus servire

Das zusammengenähte Gebetbuch. Eine evangelische und eine katholische Hälfte deuten seinen ökumenischen Geist an, eine Einstellng, die damals noch recht unbekannt war.

Die beiden Löffelchen symbolisieren eine  Begebenheit, die im Gefangenenlager in Werschetz geschehen ist.

Die Drahtmonstranz ist Sinnbild für die Zeit der Gefangenschaft(ca. 4 Jahre), in der Abt Adalbert, wie die Mitgefangenen bezeugten, immer mehr Liebe und Wohlwollen ausstrahlte.

(Detail der Monstranz) Das Göttliche Licht in ihm kam zum Vorschein und brachte den Mitgefangenen
Trost und Stütze.

Die Märtyrerpalme bekommt er für das Zeugnis, das er durch seinen Glauben gelebt hat.

1890 wurde Graf Karl von Neipperg am 31. März in Meran, geboren.
Kindheit und Jugend auf Schloss Schwaigern bei Heilbronn
- 1909 Studium der Kunstgeschichte in München
– 1911 Reisen – Exerzitien in der Erzabtei Beuron
- 1911 Eintritt in die Erzabtei Beuron bekommt er den Namen Adalbert
- am 7. April 1920 Priesterweihe,
- am 10. August – Klerikerpräfekt Lektor für Moraltheologie
- 1928 Prior der holländischen Abtei Benediktsberg in Vaals
- 1929 Wahl zum ersten Abt von Neuburg nach der Neugründung der Abtei
- 1926 – intensive Jugendpastoral- und Vortragstätigkeit
- 1934 Rücktritt als Abt von Neuburg – Übersiedlung in die Abtei Seckau (Steiermark/Österreich) – Spiritual in der Benediktinerinnenabtei St. Gabriel zu Bertholdstein
- 1938 Übersiedlung zu Verwandten nach Slowenien
- 1945 Kriegsgefangenschaft – freiwilliges Verbleiben in Werschetz trotz Angebot der Ausreise
- 1948 Folter und Ermordung am 23. Dezember
- 1989 Heimholung der Gebeine nach Neuburg
- 1990 feierliche Beisetzung in der Seitenkapelle der Abteikirche

Der Dolch, auf dem mit Rostschrift der Märtyrerhymnus in gregorianischen Noten geschrieben steht, liegt auf dem Hymnenbuch.

Abt Adalbert von Neipperg wurde am 23. Dezember 1948, auf dem Weg vom Dorf  zum Lager  mit einem Schnitt durch den Hals getötet, als er für die Weihnachtsfeier noch etwas für die Mitgefangenen holen wollte .

In Werschetz steht seit 2015 die Stele mit einem Stück seines Sarges und einem 3-Sprachigen Text von Abt Adalbert.

Das Ausstellungsplakat

der Habit und die Monstranz

  Ringabdrücke des Abt-Ringes

Ein Stück von Abt Adalberts Sarg in einer Glasstele in der Werschetzer Kirche.

Einen Sommer lang war die Ausstellung in der Hauskapelle in Schwaigern, wo Abt Adalbert von Neipperg aufgewachsen ist.
(hier Abt Franziskus Heereman bei der Eröffnungsrede)

Pommersfelden
BAROCK TRIFFT MODERN

Im phantastischen, schönbornschen Schloss Pommersfelden, der größten privaten Kunstsammlung Europas, durfte ich mit Dürer, Greco, Rubens, Breughel, Van Dyke, Gentilleschi, van Orley und anderen Künstlern zusammen ausstellen!
Es war eine wunderbare Gemeinschaftsausstellung vieler Künstler von denen ich die einzige Diesseitige war.
Grandios!

Pommersfelden

einfach mitten dazwischen

wurden meine Werke

im Kontrast

oder in Harmonie placiert.

Wer sieht meinen kleinen Bronze-Raben?

Unten im Gewölbe waren die Ikonen

mit aus dem Rahmen gehüpften Objekten


im Tandem.

Eröffnungsfeier

...neben dem Goldfeld

und auf dem schönen Parkett: der Beifang

Atmender Mensch

Eine einjährige Ausstellung in einer Heilpraktiker-Praxis.

Die Heilpraktikerin Marie-Christine von Fürstenberg

Das Auge der Patienten kann sich jetzt etwas Erfreuliches aussuchen...

Die Privatsphäre wird nicht durch aufgeklebte Folien sondern mundgeblasenes Glas geschützt.

Der Vernebelte Spiegel.
Den muss man selber erleben...

Riskante Begegnungen

Warum "riskante Begegnungen"? Die Ausstellung zeigt Paare von Kunstwerken, die für das spontane Empfinden nicht zusammen gehören. Eine Ikone und ihr zugeordnet ein "objet trouvé". Diese beiden stehen in einer Beziehung zueinander, die der Betrachter sich erarbeiten muss. Ikonen stellen religiöse Motive dar, ganz anders die gefundenen Gegenstände. So wurde dem, was irgendwann weggeworfen wurde eine neue Aufmerksamkeit gesichert, die im Betrachter zu einer neuen Bedeutung führen kann.
Was haben die Paare miteinander zu tun? Vielleicht machen sie den Betrachter im ersten Augenblick ratlos. Beide könnten ihn über das Gesehene hinausführen an den Ort seiner existentiellen Fragen und Wünsche, ihn für die Gegnwart des Geheimnisses öffnen, das sein Leben trägt.
Wer diese Ebene der Wahrnehmung erreichen will, muss sich Zeit nehmen, vor den Ikonen und Objekten still werden und auf das merken, was sich dann in ihm regt.
Es wurde ein sehr schöner Katalog erstellt (PDF)

Die Einladung

Vor der Vernissage

Grisaille

Impressionen der Pärchen

Mont-Saint-Michel in Frankreich

13 ième centenaire du Mont-Staint-Michel. Un festival entre terre et ciel.
Juli 2008 Verschiedene Ausstellungen und Ereignisse um das 13. Jahrhundert des Mont-Saint-Michel zu feiern...

Wir, die Ausstellenden, durften vor der Öffnung schon auf den Mont.

Das war ein großes Privileg. Menschenleer konnten ich ihn "erkunden" von der salzigen Luft erfrischt.

Ich hatte dann tagsüber Rede und Antwort zu stehen, an meinem Stand...

Und am nächsten Morgen wieder einen Kaffé in einer kleinen Bar, in dieser wunderbare Atmosphäre.
Was für ein Glück!